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IT-Sicherheit

Warum SaaS-Backup unverzichtbar ist – Microsoft 365 schützt Ihre Daten nicht

Daniel Da Cruz··1 Min. Lesezeit
Warum SaaS-Backup unverzichtbar ist – Microsoft 365 schützt Ihre Daten nicht

Ein weit verbreitetes Missverständnis in der Unternehmens-IT: Wer Microsoft 365 nutzt, ist automatisch sicher. Die Realität sieht anders aus – und der Irrtum kann teuer werden.

Das Missverständnis

Microsoft 365 bietet Hochverfügbarkeit und Redundanz, aber kein vollständiges Backup im klassischen Sinne. Microsoft schützt seine Infrastruktur – nicht Ihre Daten vor versehentlichem Löschen, Ransomware oder böswilligem Mitarbeiterverhalten.

Was Microsoft wirklich bietet

Microsoft stellt folgende Datenschutzmechanismen bereit:

  • Papierkorb:: Gelöschte Elemente werden 30-93 Tage aufbewahrt
  • Versionierung:: SharePoint und OneDrive behalten mehrere Versionen
  • Geo-Redundanz:: Schutz vor Rechenzentrumsausfällen

Was fehlt: Eine vollständige, unabhängige Sicherung, die Sie im Ernstfall schnell und vollständig wiederherstellen können.

Typische Risikoszenarien

Ransomware: Wenn verschlüsselte Dateien in die Cloud synchronisiert werden, sind auch Cloud-Daten betroffen. Ohne unabhängiges Backup kein Recovery.

Versehentliches Löschen: Massive Datenlöschungen durch Fehler oder ausscheidende Mitarbeiter können die Aufbewahrungsfristen überschreiten.

Insider-Threats: Böswillige Mitarbeiter können Daten gezielt vernichten.

Compliance: Regulierungen wie nDSG oder branchenspezifische Anforderungen können längere Aufbewahrungsfristen vorschreiben als Microsoft bietet.

Die Lösung: SaaS-Backup

Ein dediziertes SaaS-Backup-Tool sichert Ihre Microsoft 365-Daten unabhängig von Microsoft – mit flexiblen Wiederherstellungspunkten und langen Aufbewahrungszeiten. Investition: meist wenige CHF pro User und Monat. Wert im Ernstfall: unschätzbar.

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